Fermer
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Aufruf zur Mitarbeit Feuersalamander

Feuersalamander

Der Feuersalamander ist Tier des Jahres 2016 und das aus gutem Grund: Mit seiner einmaligen und auffälligen Färbung ist er einer der attraktivsten Vertreter unserer heimischen Amphibienfauna. Obwohl fast jedermann den Feuersalamander kennt, haben wir von der karch im Vergleich zu den andern einheimischen Amphibienarten eher spärliche Kenntnisse, wo die Art aktuell noch vorkommt und wie sich die Bestände entwickeln. Die Amphibieninventare beschränkten sich in der Vergangenheit auf Weiher, Tümpel und Kleinseen. Fliessgewässer, die Larvengewässer des Feuersalamanders, wurden nicht speziell berücksichtigt und wurden deshalb nicht inventarisiert. In einigen Kantonen wurde speziell nach dem Feuersalamander gesucht und in diesen Regionen liegen wesentlich mehr Beobachtungen vor. Der Kenntnisstand über die Verbreitung und die Entwicklung der Bestände ist also im Vergleich zu den andern Amphibienarten unbefriedigend.
 

Wir möchten gerne die Kenntnis zur Verbreitung und zur Bestandsentwicklung des Feuersalamanders in der Schweiz verbessern:

  • Für alle Schutz- und Fördermassnahmen stellen die Beobachtungsdaten die Grundlage dar. Z.B. bei Bauvorhaben, Quellfassungen etc. können Feuersalamander besser berücksichtigt werden, wenn Daten vorliegen.
  • Die karch ist vom BAFU (Bundesamt für Umwelt) beauftragt worden, die Rote Liste der Amphibien in den kommenden Jahren zu aktualisieren.
  • In den Niederlanden, Belgien und Deutschland grassiert eine Pilzkrankheit (Batrachochytrium salamandrivorans). Einige Bestände des Feuersalamanders sind innert kürzester Zeit komplett zusammengebrochen. In der Schweiz wurde der Pilz glücklicherweise im Freiland bis jetzt nicht nachgewiesen. Um allfällige Bestandsveränderungen zu verfolgen, braucht es Referenzdaten.


Was können Sie konkret tun?

A.    Feuersalamander Beobachtung:

Melden Sie uns jede Beobachtung (auch aus früheren Jahren)! Am besten mit www.webfauna.ch oder per Mail (Benötigte Angaben: Fundort (ev. Koordinaten), Funddatum, Anzahl beobachtete Tiere, Name und Adresse des Beobachters.)

 

B.    Aktualisierung der Roten Liste:

Machen Sie mit bei der Datenerhebung für die Rote Liste. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Standorte sind vorgegeben. Sie verpflichten sich für zwei Jahre und erhalten pro Standort CHF 100.- als Spesenentschädigung. Die Erhebungsmethode ist vorgegeben (siehe  Anleitung ).
Beginn: April 2017 (im 2016 werden die Standorte im Rahmen einer Masterarbeit bearbeitet)

 

C.    Feuersalamander Monitoring: 

Machen Sie mit beim Freiwilligen Projekt Feuersalamander 2016. Suchen Sie nach Feuersalamanderlarven mit der vorgegebenen Methode ( Anleitung Feuersalamander Erhebung). Es wäre schön, wenn Sie den Bachabschnitt auch in den kommenden Jahren weiterbearbeiteten würden.

Für die Mitarbeit im freiwilligen Feuersalamander Monitoring kann keine Spesenentschädigung ausgerichtet werden.

C1.   Vorkommen bestätigen:
Suche in einen Bachabschnitt mit bekanntem Feuersalamandervorkommen in der Nähe ihres Wohnortes (siehe  Vorgehen).
Beginn: April 2016.
 

C2.   Neunachweis:
Gezielte Suche im Verbreitungsgebiet des Feuersalamanders, vom dem wir keine Feuersalamander-Beobachtungen haben in der Nähe ihres Wohnortes (siehe Vorgehen).
Beginn: April 2016.

 

Vorgehen:

Interessieren Sie sich für die Mitarbeit? Schicken Sie uns eine E-Mail an info@karch.ch mit den Stichwörtern:

  • Feuersalamander B, C1 oder C2 (je nach Wunsch)
  • Ihrer Wohnadresse

Wir schicken Ihnen eine Karte mit einem Vorschlag für den von Ihnen zu untersuchenden Bach.
 

Wir danken Ihnen bereits jetzt für ihre sehr wertvolle Mitarbeit!
 

 

Dokumente

Anleitung und Protokollblatt für die Mitarbeit im Rahmen der Roten Liste als auch des Feuersalamander-Monitorings:

Weiterführende Informationen

8_Feuersalamander_©A. Meyer.jpg
Bildergalerie Feuersalamander und seine Lebensräume
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