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Welche Gefahr stellen in der Schweiz Giftschlangenbisse dar?
Die beiden in der Schweiz lebenden Giftschlangenarten - die Kreuzotter () und die Aspisviper () - verursachen zwar alljährlich vereinzelte Bissunfälle, dank der heutigen medizinischen Versorgung stellen sie aber kein lebensgefährliches Problem mehr dar. Seit 1961 gab es in der Schweiz nur einen einzigen tödlichen Unfall, der wenigstens teilweise auf den Biss einer Aspisviper zurückzuführen ist. Von 103 registrierten Bissfällen zwischen 1983 und 1995 waren nur gerade 14 mit Komplikationen verbunden.
Auch wenn die meisten Schlangenbisse aus medizinischer Sicht heute nicht mehr problematisch sind, handelt es sich um einen ernsthaften Unfall, der unbedingt ärztlicher Betreuung bedarf. Wie bei Insektenstichen können es vor allem allergische Reaktionen sein, die gefährlich werden können. Wer Bienengift-Allergiker ist oder bereits ein erstes Mal von einer einheimischen Giftschlange gebissen worden ist, sollte die entsprechenden Notfall-Medikamente immer bei sich tragen.
Bemerkt sei darüber hinaus, dass ein grosser Teil der Giftschlangenbisse in der Schweiz vermeidbar wäre, wenn sich die Betroffenen richtig verhalten würden. Nach wie vor erfolgen viele Bisse dann, wenn die Schlangen geneckt, gequält oder gefangen wurden.
Das Merkblatt zum Thema "Schlangen - was tun?" soll Giftschlangenbisse vermeiden helfen und darüber informieren, was zu tun ist, wenn sich trotz allem einmal ein Bissunfall ereignen sollte. Es kann als PDF heruntergeladen oder bei der karch bezogen werden.
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