4. Dezember 2010 –  17. Herpetokolloquium der karch

Das 17. Herpetokolloquium der karch findet am 4. Dezember 2010 an der Pädagogischen Hochschule in Goldau (SZ) statt. Wir hoffen, dass mit diesem neuen Tagungsort in der Zentralschweiz das Kolloquium auch für Besucherinnen und Besucher aus der Nordost- und Ostschweiz sowie aus dem Tessin einfach zu erreichen ist. Wir bitten alle Amphibien- und Reptilieninteressierten, sich diesen Termin bereits heute vorzumerken. Das Detailprogramm wird im Frühherbst 2010 an dieser Stelle aufgeschaltet.
     
         



9. Oktober 2010 –  Globales Amphibiensterben – eine Herausforderung für den Artenschutz im Land

Unter Beteiligung der ABS (Klemens Fritz, Hubert Laufer) findet am Samstag, den 9. Oktober 2010 (10-17Uhr) folgende Veranstaltung der Umweltakademie in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau statt:


"Globales Amphibiensterben – eine Herausforderung für den Artenschutz im Land"


Veranstaltungsort ist der Brigel-Hof in 88605 Meßkirch-Langenhart, Dorfstr. 1-3.


Während mit vielfältigen Maßnahmen des Biotop- und Artenschutzes versucht wird, die heimischen Amphibienarten und deren Lebensräume zu retten, ist neben die Bedrohung durch Landschaftszerschneidung, den Biotopverlust und die Gefährdung durch Pestizide eine weitere Gefahr getreten: die Globalisierung. Durch den Import von nichtheimischen Amphibienarten nach Deutschland werden auch Krankheitserreger eingeschleppt, die heimische Populationen gefährden können. Ein alarmierendes Beispiel ist die Chytridiomykose, eine Pilzerkrankung, die die Haut der Amphibien schädigt und die mitverantwortlich für das globale Amphibiensterben ist. Welche Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen, insbesondere im Hinblick auf artenschutzrechtliche Vorgaben, bei dem Problem eine Rolle spielen ist gerade für den praktischen Amphibienschutz von besonderer Relevanz.


Aktive Gruppen im Amphibienschutz helfen, die Bevölkerung in Sachen Gefährdung und den Schutz der Amphibien zu sensibilisieren. Die Umweltakademie unterstützt seit über 20 Jahren mit vielen Seminaren und Tagungen gerade auch die vielfach ehrenamtlich tätigen Amphibienschützer im Land. Sie tragen durch ihren Einsatz dazu bei, dass die Tiere vor Ort auch wirkungsvoll geschützt werden. 


Die Tagung versteht sich als Forum zum Erfahrungsaustausch über Amphibienarten und -populationen sowie das entsprechende Biotopmanagement. Vor allem wird auf die Situation ausgewählter Amphibienarten im Gebiet des Oberen Donautals, einschließlich historischer Funde eingegangen. Im Mittelpunkt stehen darüber hinaus die Diskussion über verschiedene Amphibienarten im Hinblick auf rechtliche Neuerungen und davon abzuleitende Schutzmaßnahmen angesichts globaler Gefahren.


Ziele/Schwerpunkte:


• Vermittlung von Arten- und Ökologiekenntnissen bezüglich Amphibien für die berufliche und ehrenamtliche Praxis;


• Verbreitung eines nachhaltigen Umgangs mit der Biodiversität; • Theorien und bekannte Ursachen zum globalen Amphibiensterben – Einfluss der Globalisierung auf heimische Amphibienpopulationen; • aktueller Wissensstand über die Verbreitung von Chytridiomykose bei Amphibien und deren Bedeutung für den Amphibienschutz in Baden-Württemberg; • Amphibienarten, historische Funde und Kartierungsdefizite im Oberen Donautal; • Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes seit 2007, Neuerungen im Artenschutzrecht und die Folgen für den Amphibienschutz.


Das Detailprogramm zur Amphibientagung ist unter http://www.uvm.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/63704/  einzusehen.

     
         



11. August 2010 –  Die Suche nach den verschwundenen Amphibien

Zahlreiche Amphibienarten wurden seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Conservation International schickt nun Expeditionsteams los, um die "lost frogs" zu suchen:




http://www.conservation.org/campaigns/lost_frogs/Pages/search_for_lost_amphibians.aspx

   
Bolitoglossa jacksoni (c) Conservation International 
         



17.-18. Dezember 2010 –  International Symposium on Bufo calamita

The Observatory of Herpetology at the Aranzadi Society of Sciences is organizing the 2nd International Symposium on the Conservation of Amphibians: Bufo calamita, to be held in Donostia-San Sebastián, Spain, from 17th till 18th of December 2010.

The purpose of this Symposium is to bring together the most representative specialists of Europe and to become a benchmark in the investigation related to Bufo calamita. The aim will be the scientific interaction between the participants as well as to present and make known the different projects carried out on the conservation of the species.

For more information visit our website: www.aranzadi-herpetologia.org
   
Kreuzkröte (Bufo calamita), Foto: Kurt Grossenbacher 
         



12 - 16 octobre 2010 –  5ème Symposium International Emys orbicularis

Le centre PRT (Suisse) et la SOPTOM (France) organisent le 5ème Symposium International Emys orbicularis qui se déroulera à Orbe, petite cité agréable du centre de la Suisse, non loin de Lausanne (permettant un accès facile aux participants). Des animations diverses seront proposées, ainsi que des colloques thématiques, et des remises de prix (meilleur programme de conservation sur cette espèce). Nous souhaitons que tous ceux qui sont intéressés par cette tortue européenne unique, par une meilleure connaissance de cet animal, et par les nombreuses actions visant à la préserver, présentent à ce Symposium l’état de leurs recherches et de leurs travaux sur cette espèce.

Informations / Information: PDF

     
         



19. November 2010 –  Tagung der DGHT AG Feldherpetologie zum Teichmolch

Vom 19. bis 21. November 2010 findet in Ricklingen (D) eine Tagung über den Teichmolch statt. Mehr dazu auf http://www.amphibienschutz.de/tagungen/tagung_aktuell.htm.
   
Männlicher Teichmolch, Triturus v. vulgaris (Foto: Kurt Grossenbacher) 
         



30 septembre 2010 –  38ème congrès de la SHF à Grenoble (F)

Le se tiendra cette année à Grenoble (F) du 30 septembre au 2 octobre. Il est co-organisé par la LPO-Isère, et aura pour thème principal amphibiens et reptiles et la trame verte et bleue. La prise en compte des connexions écologiques représentent un aspect très important pour la biologie de la conservation des amphibiens et des reptiles, et ce congrès sera l'occasion d'échanger sur les retours d'expériences sur cette thématique de plus en plus étudiée.

Le bulletin d'inscription est téléchargeable en pdf directemet sur ce lien http://www.isere.lpo.fr/IMG/pdf/Fiche_inscription_38e_congres_SHF-2.pdf

Dead line pour les communications du congrès SHF: 6 septembre 2010.

Le programme sera communiqué ultérieurement. Plus d'informations sur le site de la LPO-Isère http://www.isere.lpo.fr/spip.php?article620 et sur le site de la SHF http://lashf.fr/congres.php

   
 
         



2. Oktober 2009 –  Auf Schlangenspuren und Krötenpfaden - neues Buch über die einheimischen Amphibien und Reptilien // Les amphibiens et les reptiles de Suisse - nouvel ouvrage sur les amphibiens et les reptiles indigènes

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der karch haben ein populärwissenschaftliches Fachbuch über die Lebensweise und den Schutz der einheimischen Amphibien und Reptilien geschrieben.

Das Buch hat knapp 340 Seiten und ist mit 400 farbigen Abbildungen illustriert. Es kostet CHF 69.-- (plus Versandkosten). Bestellungen sind per E-mail bei rita.tesch@unine.ch oder online (Link hier) möglich.

Über eine weite Verbreitung des Werks würden wir uns herzlich freuen!

Eine Leseprobe aus dem Buch gibt es hier als PDF (~1MB).





Le karch a rédigé un livre grand public sur la biologie et la protection des amphibiens et des reptiles de notre pays.



L'ouvrage compte environ 30 pages illustrées de 400 photographies couleur. Vendu 69.- SFR (+frais de port), il peut être commandé par E-mail à l'adresse rita.tesch@unine.ch, ou directement en ligne (www.karch.ch).



   
 
         



8. Januar 2009 –  Neue Regeln für den Umgang mit den Beobachtungsdaten

Die karch und das CSCF haben ihre Regeln für den Umgang mit Daten, die uns gemeldet werden, angepasst. Die Regeln beschreiben u.a. welche Daten an wen weiter gegeben werden und in welcher Genauigkeit. Die Regeln -die Deontologie- gibt es hier als pdf.
     
         



14. Dezember 2008 –  Bitte melden Sie uns Ihre Amphibien- und Reptilienfunde!

Die karch plant die Publikation eines populärwissenschaftlichen Buches über die einheimische Amphibien- und Reptilienfauna. Es soll 2009 in der Wildtier-Reihe des Paul Haupt Verlages (Bern) erscheinen. Aktuelle Verbreitungskarten werden ein wichtiger Teil des Werks sein; entsprechend möchte die karch ihre Datenbank bis dahin möglichst vervollständigen und auf den neusten Stand bringen. Dazu brauchen wir die Hilfe aller in der Schweiz tätigen Feldherpetologinnen und Feldherpetologen! Die Analyse der vorhandenen Daten hat gezeigt, dass in vielen Gebieten der Schweiz Lücken an aktuellen Daten bestehen. Teilweise fehlen auch Daten für bestimmte, schlecht bearbeitete Gebiete fast vollständig, beispielsweise für die Blindschleiche im Oberwallis oder die Bergeidechse in der Zentralschweiz. Wir gehen davon aus, dass für viele dieser Gebiete zwar Beobachtungen vorhanden sind, der karch aber bisher nicht gemeldet wurden. Wieder andere Gebiete, teilweise auch im Mittelland, sind nur durch alte Daten dokumentiert, obschon aktuellere mit Sicherheit vorliegen. Gerade kommune Arten (z.B. Blindschleiche, Bergeidechse, Erdkröte, Grasfrosch, Bergmolch) sind häufig unterrepräsentiert. Wir stellen deshalb laufend aktualisierte Verbreitungskarten der einheimischen Arten auf unsere Website, aus denen sofort ersichtlich wird, für welche Gebiete neuere Daten fehlen oder wo grundsätzliche Datenlöcher bestehen. Wir hoffen, dass diese Karten Anlass und Ansporn dazu sind, einen Quervergleich mit Ihren privaten Daten zu machen und diese allenfalls der karch zu melden. Sie helfen uns damit sehr!

In diesem Zusammenhang einige Worte zum Datenschutz. Alle an die karch gelieferten Daten unterliegen den Datenschutzbestimmungen des CSCF, welche Sie unter http://www.cscf.ch/page13632_de_CH.html nachlesen können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Ihre Daten explizit sperren zu lassen. Diese sind dann zwar Bestandteil der Datenbank der karch, die Daten werden aber unter keinen Umständen ohne Rücksprache mit Ihnen, also dem Datenlieferanten oder der Datenlieferantin, an Dritte weitergegeben, weder für wissenschaftliche noch für naturschützerische Zwecke, unabhängig davon, ob die Datenanfrage von Privaten, Institutionen oder Behörden kommt. Gesperrte Daten werden auch nicht in funktionierende oder projektierte Online-Datenbanken einfliessen. Die Daten finden so nur Verwendung für die interne Arbeit der karch. Die Verbreitungskarten – gerade für die sensiblen Schlangenarten – werden in jedem Falle nur so publiziert, dass Rückschlüsse auf genaue Standorte unmöglich sind .

Für Rückfragen oder Datenmeldungen kontaktieren Sie bitte Herrn Andreas Meyer unter andreas.meyer(at)unine.ch (Reptilien) oder Herrn Benedikt Schmidt unter benedikt.schmidt(at)unine.ch (Amphibien). Beide sind auch über 032 725 72 07 erreichbar.

Aktuelle Verbreitungskarten (auf Artname klicken)
Stand: 8. Dezember 2008 

Blindschleiche (Anguis fragilis)
Zauneidechse (Lacerta agilis)
Smaragdeidechse (Lacerta bilineata)
Mauereidechse (Podarcis muralis)
Berg- oder Waldeidechse (Zootoca vivipara)

Ringelnatter (Natrix natrix)
Vipernatter (Natrix maura)
Würfelnatter (Natrix tessellata)
Schlingnatter (Coronella austriaca)
Zornnatter (Hierophis viridiflavus)
Äskulapnatter (Zamenis longissimus)
Kreuzotter (Vipera berus)
Aspisviper (Vipera aspis)

Alpensalamander (Salamandra atra)
Feuersalamander (Salamandra salamandra)
Bergmolch (Triturus alpestris)
Kammmolch (Triturus cristatus)
Alpen-Kammmolch (Triturus carnifex)
Fadenmolch (Triturus helveticus)
Teichmolch (Triturus vulgaris)

Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans)
Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Erdkröte (Bufo bufo)
Kreuzkröte (Bufo calamita)
Wechselkröte (Bufo viridis)
Laubfrosch (Hyla arborea)
Italienischer Laubfrosch (Hyla intermedia)
Teichfrosch (Rana kl. esculenta)
Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae)
Seefrosch (Rana ridibunda)
Springfrosch (Rana dalmatina)
Italienischer Springfrosch (Rana latastei)
Grasfrosch (Rana temporaria)
   
Vipernatter (Natrix maura) aus dem Kanton Genf - seltene Art mit gut bekannter Verbreitung (Bild: Andreas Meyer)


Grasfrosch (Rana temporaria) aus den Walliser Alpen - häufiger, aber selten gemeldeter Bergbewohner (Bild: Andreas Meyer)